Buchsbaum Krankheiten
Es gibt verschiedene Buchsbaum Krankheiten, die meist relativ leicht zu diagnostizieren sind. Einige Buchsbaum Krankheiten führen nur zu geringen Schädigungen an der Pflanze und können ignoriert werden, so z.B. der Buchsbaumfloh. Er fällt im Frühjahr durch seine flockig weißen watteähnlichen Ausscheidungen auf, die am Busch herunter rieseln. Da er die Pflanze aber kaum schädigt, kann man ihn getrost gewähren lassen. In geringem Maß vorkommender Befall von Spinnmilben ist ebenfalls wenig bedenklich. Sollte der Befall allerdings stärker sein, schwächt er doch die Pflanze und sollte eingedämmt werden (siehe website Pflanzengesundheit). Der Buchsbaumzünsler tritt bislang nur innerhalb bestimmter Regionen auf (verstärkt in Süddeutschland). Er kann dem Buchsbaum jedoch bedeutende Schäden zufügen. Die Raupen des Buchsbaumzünslers fressen das Blattwerk des Buchsbaums bis hin zum völligen Kahlwerden. Sollten Sie Fraßstellen, Gespinste oder Raupen an ihrem Buchsbaum entdecken, sollte der Sache möglichst schnell auf den Grund gegangen werden und bei Befall von Buchsbaumzünsler entsprechend reagiert werden (siehe website Pflanzengesundheit).
Neben den Buchsbaum Krankheiten, die durch Insekten verursacht werden, gibt es noch durch Pilz hervorgerufene Schädigungen. Diese Buchsbaum Krankheiten sind meist hartnäckig und sollten auf jeden Fall ernst genommen werden. Der Buchsbaumpilz Cylindrocladium buxicola kann sehr schnell nach seinem ersten Auftreten bereits großen Schaden anrichten. Man erkennt ihn im Frühstadium an dunklen kreisrunden Blattflecken. Im fortgeschrittenen Stadium welken die Blätter sehr schnell und fallen dann auch ab. Innerhalb weniger Wochen können ganze Bereiche verkahlen. Die Pflanze treibt zwar wieder neu aus, doch eine erneute Infektion ist wahrscheinlich, weshalb man auf jeden Fall vorbeugen sollte, siehe Website Pflanzengesundheit.
Weitere Informationen über Buchsbaum Krankheiten finden Sie auf unserer Website unter Pflanzengesundheit.
|
|